Die 80/20 Regel für eine langfristig erfolgreiche Ernährung
Julius Teuber
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80/20 Regel Ernährung

Die 80/20 Regel in der Ernährung

Was ist überhaupt die 80/20 Regel

Die 80-20 Regel, oder auch Paretro Prinzip genannt besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20% der Ergebnisse benötigen mit 80% die meiste Arbeit.

....auf die Ernährung bezogen

Ein Slush-Eis in der Woche wird sich nicht direkt negativ auswirken. 20 Slush-Eis in der Woche vermutlich schon. Es gibt einen Leitfaden nachdem du dich richten kannst. Die 80/20 Regel.Versuch dich unter der Woche zu 80 Prozent bewusst und gesund zu ernähren. Die restlichen 20 Prozent können ruhig etwas „gecheatet“ sein, das ist okay.

Es ist für die Psyche einfacher zu wissen, dass du dich nicht 100 Prozent der Zeit an einen strikten Plan halten musst, sondern du dich auch einfach mal gehen lassen kannst. Wie und ob du überhaupt auf die 20 Prozent kommst ist dir überlassen. Ob du einen Tag in der Woche komplett zu einem kleinen „Cheatday“ umfunktionierst, an dem du alle fünf gerade sein lässt, oder ob du mal hier mal da etwas aus der Reihe tanzt liegt ganz bei dir.

Die Psyche austricksen

Du musst natürlich nicht cheaten. Dies soll keine Aufforderung sein schlecht zu essen. Für die meisten Menschen ist es von der Psyche her leichter, wenn man weiß, dass man von Montag bis Samstag beispielsweise konsequent auf die Ernährung achtet und dann einen Tag nicht. Dieser Ansatz lässt einen motivierter bei der Sache bleiben, als wenn man 365 Tage am Stück keine Ausnahmen macht. Sieh den Tag in der Woche, an dem du kleine Ausnahmen machst, als kleinen psychischen Trick, um die Motivation hoch zu halten. Wenn es dir allerdings nicht schwer fällt, dich über einen langen Zeitraum ohne „Cheatphasen“ zu ernähren, herzlichen Glückwunsch, dann brauchst du das natürlich auch nicht.

Alleine die Dosis macht das Gift.

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Es ist kein Problem ab und an mal einen Schokoriegel oder Donut zu essen. Dies sollte nur nicht zur Gewohnheit werden und eine Ausnahme von der Regel bleiben.

Du kannst beispielsweise jeden oder jeden zweiten Sonntag einen „Cheatday“ oder „Cheatmeal“ machen. Wenn du kein Fan von einem ganzen „Cheatday“ bist, dann ist für dich ein Cheatmeal wahrscheinlich die bessere Option. Noch einmal: Die Menge macht das Gift! Ein oder zwei Cheatmeals die Woche sind okay. 20 sind wohl etwas zu viel.

Veranstaltungen und Festlichkeiten einplanen

Wie bei allen kommt es vermutlich auch bei dir während des Jahres immer mal wieder zu Feierlichkeiten, an denen köstlich aufgetischt, gefeiert und getrunken wird. An diesen Feierlichkeiten solltest auch du voll am Buffet zuschlagen! Wer will schon auf der Hochzeit seines Bruders nichts essen oder trinken dürfen, weil es nicht in die von ihm vorgesehene Ernährungsweise passt. Plane auf solche Veranstaltungen hin. Ernähre dich im Vorfeld bewusst, und lass eventuell ein bis zwei Wochen vorher die „Cheatdays“ oder „Cheatmeals“ weg. Das kann dir dabei helfen mit bestem Gewissen auf die Veranstaltung (seien es Geburtstage, Hochzeiten oder Weihnachtsfeiern) zu gehen. Plane das bevorstehende Fest als deinen Cheatday ein, an dem Ausnahmen erlaubt und sogar erwünscht sind. Wenn die Feier auf einem Dienstag liegt und du normalerweise sonntags sündigst, dann ernenne in dieser Woche den Dienstag zu deinem eigentlichen Sonntag.

„Allein die Dosis macht das Gift (Dosis sola facit venunum)“ –Paracelsus-

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About the Author Julius Teuber

Nachdem ich in meiner Jugend einige Sportarten ausprobiert habe – mal länger mal kürzer – bin ich dann schließlich mit 16 Jahren zum Kraftsport gekommen. Ab dort probierte ich so ziemlich alles aus, was mit körperlicher Weiterentwicklung zu tun hatte, egal ob Bodybuilding, Powerlifting, Calisthenics & Bodyweight Training, Strongman, olympisches Gewichtheben usw. Alles faszinierte mich auf die ein oder andere Art und Weise. Ich hatte Phasen in denen habe ich mich intensiver mit einer Disziplin beschäftigt (z.B. Bodybuilding) worauf dann eine Phase folgte in der ich mich mit einer anderen Disziplin stärker beschäftigte. Was ich allerdings nie getan habe, ist mich einer einzigen Sache über Jahre gänzlich zu verschreiben. Das wollte ich nicht, denn Spezialisierung hat immer seinen Preis. Ich hatte viel zu viel Drang danach alle Arten des Trainings für mich zu entdecken und am eigenen Körper zu spüren...

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