Die Wahrheit über Milch - Das musst du unbedingt wissen
Julius Teuber
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Wahrheit über Milch

Die Wahrheit über Milch: Das musst du wissen

Die Wahrheit über Milch

Was verrät uns eigentlich die Studienlage über die gesundheitlichen Folgen von Milchkonsum? Ist Milch nun gut oder schlecht für uns? Ich sage dir was die Wissenschaft uns über Milchkonsum verrät und meine eigene Meinung zum Milchkonsum! Here we go:

Lass uns beide Seiten (positiv und negativ) kurz betrachten:

Die "Pro Kuhmilch Partei"

Die "Pro Milch Seite" sagt, dass Milch voller guter Nährstoffe sei, da sie eine natürliche Säuglingsnahrung ist. Außerdem ist Milch eine gute Kalzium Quelle und Kalzium wird wiederum benötigt, um starke Knochen aufzubauen. Darüber hinaus ist Milch nicht gleich Milch. Viele Studien werden mit verarbeiteten Milchprodukten von korngefütterten Kühen in Massentierhaltung durchgeführt. Korn führt zu Entzündungen im Kuhmagen, was wiederum zu schlechter Qualität der Milch führt. Man muss also auf die Qualität der Milch achten. Manche Wissenschaftler sind der Ansicht, dass es besonders reizvoll ist die Milch als riskant darzustellen, weil eben diese bis vor kurzem immer als so gesund und nährstoffreich galt. Es würde beispielsweise keinen so großen Aufschrei geben zu behaupten es sei ungesund jeden Tag ein Liter Putzmittel zu trinken. Ist das also die Wahrheit über Milch.
Also alles nur Effekthascherei?

Milch oder weiße Plörre? Die Milch Gegner

Auf der anderen Seite stehen die „Milchgegner“, die sich zunehmend häufen. Schauen wir uns mal an warum diese Fraktion die Milch so kritisch betrachtet:

Endokrine Veränderungen

In vielen Studien konnte Milchkonsum in Verbindung mit Prostatakrebs gebracht werden. Durch Milch werden IGF-1 Wachstumsfaktoren im Körper erhöht. Von diesen insulinähnlichen Wachstumshormonen ist bekannt, dass sie krebsauslösend wirken. Milch wird immer wieder in Zusammenhang mit endokrinen (das Hormonsystem betreffend) Veränderungen im Körper gebracht.

Milch ist Osteoporose fördernd und steigert das Knochenbruchrisiko

Des Weiteren wird in manchen Studien behauptet, Milch sei kein guter Schutz gegen Osteoporose und verringert auch nicht das Knochenbruchrisiko. Die Wahrheit über Milch sieht ganz anders aus: Ganz im Gegensatz scheint Milch das Risiko für Knochenbrüche zu erhöhen. In Studien konnte gezeigt werden, dass Milch das Knochenbruchrisiko eher steigert als senkt. Ein möglicher Grund dafür ist, dass sich der hohe Milchkonsum und der damit verbundene hohe Kalziumkonsum negativ auf den Vitamin D Haushalt auswirkt. Vitamin D ist sehr wichtig für die Kalziumverwertung im Körper. Unter anderem ist Vitamin D für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm in den Körper und aus dem Körper in die Knochen verantwortlich. Ein durch die Milch gesenkter Vitamin D-Spiegel wirkt sich also eher Osteoporose fördernd aus.

Außerdem ist Gemüse wie z.B. Spinat oder Grünkohl ebenfalls sehr reich an Kalzium. Kalzium kann aus Gemüse sogar besser vom Darm absorbiert werden als aus der Milch. Aus der Milch werden lediglich 30% des Kalziums in den Körper aufgenommen, aus Gemüse werden zwischen 40-60% aufgenommen. Man kann also ohne weiteres genügend Kalzium, Kalium und Fette aus Gemüse, Nüssen und Samen gewinnen.

Zuletzt sollte man sich vor Augen führen, dass auf den Kontinenten auf denen keine Milch getrunken wird (Afrika, Asien) die niedrigsten Osteoporose-Raten weltweit zu finden sind.

Ich kann dir verraten was die Gefahr für Osteoporose wirklich senkt: Sport. Krafttraining! Davon steigt deine Knochendichte auf jeden Fall, darüber ist sich die Wissenschaft einig! Drei Mal die Woche Kniebeugen ist besser als 1000 Glas Milch, um Osteoporose vorzubeugen, soviel ist mal sicher!

Milch verursacht Hautkrankheiten

Manche Studien deuten auf eine Verbindung zwischen Milchkonsum und Hautkrankheiten wie Akne hin.

Fazit

Letztendlich ist es nicht hundertprozentig klar welche Fraktion im Recht ist. Meiner Meinung nach wird zumindest etwas (wenn nicht sogar etwas mehr) Wahrheit an der Kritik über Milchkonsum dran sein, wenn so viele Studien auf negative Auswirkungen hinweisen.

Ich denke wir tun gut daran Milch nicht als Durstlöscher zu sehen und den Milchkonsum eher gering zu halten. Wenn wir Milch trinken sollte diese von Kühen aus Weidehaltung und Bio sein und Vollmilch statt Halbfettmilch.

Ein Glas Milch in der Woche und einen Schuss Milch hier und da in den Kaffee wird dich nicht umbringen. Ich persönlich trinke eigentlich gar keine Milch mehr. Ich bin mittlerweile komplett auf Mandel-, Kokos-, und Hafermilch umgestiegen. Alle drei Sorten schmecken wirklich gut und stellen sehr gesunde Alternativen dar.

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About the Author Julius Teuber

Hi, ich bin Julius...Sportwissenschaftler (Master of Science), Holistic Health und Performance Coach, Fitness- und Konditionstrainer (A Lizenz). Ich liebe Dinge, die meinen Körper so richtig fordern! ​ Neben meinem Studium habe ich in verschiedenen Einrichtungen in Deutschland, Amerika und Italien gearbeitet und dort einige Erfahrungen gesammelt; immer mit den Schwerpunkten „Training– Performance/Rehabilitation/Prävention“. Seit 2013 bin ich selbstständiger Personal Trainer und arbeite viel mit Sportlern und Athleten aus verschiedenen Sportarten zusammen. Durch verschiedene Einflüsse und meine eigenen Interessen, die neben klassischem Krafttraining und Gewichtheben auch Bouldern, Handbalancing, Yoga, „Movement“ à la Ido Portal und Brazilian Jiu Jitsu umfassen, hat sich mit der Zeit meine eigene Trainingsphilosophie bzw. mein eigener Trainingsansatz entwickelt. Ich habe mich vor allem darauf spezialisiert, Kraftsportler und Athleten langfristig gesund und leistungsfähig zu halten.

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